Fotografie im Wandel

Die Fotografie hat ähnlich anderen Medien in den letzten 10 Jahren einen starken Wandel erlebt. Paradigmenwechsel zum einen, neue Herausforderung zum anderen. Die Fotografie hat sich gegenüber der früheren analogen Möglichkeit in den letzten 10 Jahren zunehmend professionalisiert. Wo früher technische Grenzen die Möglichkeiten der Gestaltung limitierten, sind heute durch technische Neuerungen und eine aufwändige Postproduktion, kaum mehr Grenzen auszumachen. Zeitgleich hat sich auch die Bildsprache geändert. Weniger in ihren Grundlagen als vielmehr in ihren unerschöpflichen neuen Möglichkeiten. Ein Foto von der Planung bis hin zur Postproduktion ist heute zeitaufwändiger denn je. Workflow – Prozesse (mittels Photoshop und insbesondere Lightroom) helfen zwar Zeit zu sparen, andererseits sind die Qualitätsansprüche proportional zu den Möglichkeiten gestiegen. Wie in anderen Branchen auch, ist eine zunehmende Professionalisierung und Differenzierung erkennbar. Gestiegen ist auch die Erwartungshaltung der Kunde. Außen vor bleibt aber oft deren Wissen um den realen Zeitaufwand zwischen Briefing, Planung, Organisation und Postproduktion und den materielle Einsatz (Ausrüstung, Licht-Equipment, Software & Co.) der zur Realisierung nötig ist.

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